Systemische Führung
Der systemische Führungsansatz sieht eine Führungskraft vor allem als Teil eines komplexen Systems, das sich fortwährend verändert. Die Kunst des Führens besteht nicht darin, dieses System zu managen, sondern dessen Beziehungen.
Dazu richtet eine systemisch denkende Führungskraft ihre Aufmerksamkeit ganz bewusst weg von den oberflächlichen Symptomen ihres Systems. Der Manager von heute steigt eine Ebene tiefer ein. Er analysiert, welche sachlichen, sozialen und zeitlichen Muster und Prozesse seinem jeweiligen System zugrunde liegen. Mit diesen Erkenntnissen führt er seine Mitarbeiter indirekt und aus dem inneren des Systems heraus – anstatt direkt und von oben.
In diesem Sinne bedeutet Führen, eine Welt gestalten, der andere gerne angehören wollen. So wird aus einem „Machen Sie mal!“ des Geschäftsführers, der dem Berater den Auftrag erteilt, die Mannschaft zu motivieren, ein „Wie kann ich als Geschäftsführer mit meinen Führungskräften und Mitarbeitern zusammen unser Unternehmen fit für die Zukunft machen?“





















